Perlen als Hommage an die Gründerzeit

Mit dem PERLES in Milbertshofen baut die BHB ihren Mietwohnungsbestand aus

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München-Milbertshofen ist geprägt von Wohnbauten der 1960er- und 70er-Jahre. Doch wer genau hinsieht, entdeckt sie noch, die einzeln verstreuten, historischen Gründerzeit-Häuser. Grund genug, diese Tradition fortzuführen. An der Nietzschestraße 13 haben wir eine Baulücke mit einem Wohngebäude geschlossen, das im wahrsten Sinne des Wortes eine „Perle” ist.

München-Milbertshofen ist geprägt von Wohnbauten der 1960er- und 70er-Jahre. Doch wer genau hinsieht, entdeckt sie noch, die einzeln verstreuten, historischen Gründerzeit-Häuser. Grund genug, diese Tradition fortzuführen. An der Nietzschestraße 13 haben wir eine Baulücke mit einem Wohngebäude geschlossen, das im wahrsten Sinne des Wortes eine „Perle” ist.

PERLES setzt auf eine mutige Neuinterpretation des klassischen Gründerzeitstils. Klare Linien gepaart mit feinen Details und üppiger Liebe zum Ornament.

Die Perle zieht sich als Hauptmotiv durch das Gebäude mit seinen 18 Wohnungen: Sie verbindet Fassadenornamente, Geländer im Treppenhaus, Türknäufe, Leuchten und die Freiraumgestaltung zu einem ganzheitlichen architektonischen Konzept. So interpretieren etwa filigrane Perlengeländer historische Balustraden neu und eine Leuchtinstallation der Manufaktur Formagenda sorgt im Entrée für den entsprechenden Glanz, einer Perle gleich.

Ein Highlight ist das elegante Stuck-Putzmuster der Außenfassade. Es übersetzt klassische Stuckfriese in zeitgenössische Fassadenornamente. In Kombination mit den warmen Erd- und Rosétöne, die von den historischen Münchner Putzfassaden inspiriert wurden, zieht das Gebäude die Blicke auf sich.

Auch im Inneren wird diese Farbwelt fortgeführt: zum einen durch das rosafarbene Terrazzo-Feinsteinzeug und Messing-Details. Die mit Grün- und Rosa-Tönen durchzogenen Fenster im Treppenhaus (in Anlehnung an klassische Kirchenfenster) filtern das Tageslicht. Dieses sich ständig wandelnde Farbenspiel realisierte die Münchner Traditions-Werkstatt Gustav van Treeck.

Schön gestaltet und zugleich komfortabel gedacht, verbindet das Haus die Anmutung vergangener Zeiten der Gründerzeitwohnungen mit modernen Wohnansprüchen. Großzügige Zimmerfluchten und flexibel schaltbare Grundrisse schaffen vielseitig nutzbare Räume für Familien und Wohngemeinschaften. Doppelflügelige Türen vernetzen die Räume miteinander und sorgen für fließende Übergänge.

Zum Wohnerlebnis gehören nicht nur die eigenen vier Wände. Im Innenhof laden Hochbeete die Anwohnenden zum gemeinschaftlichen Urban Gardening ein und macht den Garten zum Ort der Begegnung zwischen Jung und Alt. Diesen Gedanken greift auch die gemeinschaftliche Dachterrasse auf, die allen Bewohner:innen offensteht. Neben den gemeinschaftlich genutzten Freiräumen finden sich im Innenhof mit dem Rosengarten auch Spuren der Geschichte des Ortes: Die Blüten sind eine besondere Reminiszenz an den Rosengarten, der hier einst angelegt war. Auch die kunstvoll geschmiedeten Zaunelemente des ehemaligen Gartens wurden sorgfältig rückgebaut, bewahrt und in den neuen Freiraum integriert.

Nach dem Baustart Anfang 2025 wurden die 18 Wohnungen im Herbst 2026 fertiggestellt. Als Bestandshalterin übernimmt die BHB die Verantwortung für die Menschen, die hier leben werden – und für das Gebäude selbst. So können wir in Zukunft dafür Sorge tragen, dass Milbertshofen dank PERLES um eine echte Perle reicher ist.


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