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(Im) Puls der Stadt

... die Infrastruktur, die das Herz versorgt

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Ob Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, Sharing-Konzepte, Einheitstarife und E-Roller: Die Zukunft des Immobilienmarktes in der Metropolregion München wird maßgeblich von Mobilitätsherausforderungen bestimmt. Mögliche Lösungsansätze haben jetzt Teilnehmer einer von der BHB Bauträger GmbH Bayern initiierten Diskussionsrunde im Paulaner am Nockerlberg eruiert.

„Täglich pendeln rund 650.000 Menschen nach und aus München. Besonders an den Stadträndern müssen Anreize geschaffen werden, damit Pendler an den Grenzen auf öffentliche Verkehrsangebote oder sogar Sharing-Konzepte wie E-Roller umsteigen, um die letzten Kilometer an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Nur so kann der Verkehr in der Innenstadt entlastet und die Lebensqualität aller verbessert werden“, sagt Manuel Pretzl, 2. Bürgermeister der Landeshauptstadt München und Vorsitzender der CSU Stadtratsfraktion. Dies sei nur durch eine Entwicklung des Umlandes und eine stärkere Zusammenarbeit mit den Gemeinden möglich. Konkret fordert er nicht nur einen Ausbau von P+R-Anlagen, die zusätzlich über ein gutes Angebot von Einkaufsmöglichkeiten verfügen, sondern auch den Ausbau von U- und S-Bahnen im Umland sowie steigende Pünktlichkeit im Nahverkehr.

Reduktion von Individualverkehr: Ausbau und Vernetzung als wichtigste Faktoren

Wolfgang Wittmann, Geschäftsführer der Europäische Metropolregion München e.V. stimmt zu: „Stadt und Umland müssen partnerschaftlich zusammenarbeiten, damit die Zukunft der Metropolregion München wirtschaftlich und vor allem nachhaltig bleibt und wird.“ Dabei zieht er viele Parallelen zwischen Skigebiet und Metropolregion. „Es braucht einen einheitlichen Tarif und eine einheitliche Karte. Nur wenn der Weg zur Bahn und die Anschlussfahrt zum Ziel im Ticket inkludiert sind, verzichtet der Fahrer auf das Auto.“

Bauträger und Gemeinden müssen zusammen an Mobilitätkonzepten arbeiten

Gleichzeitig muss den Gemeinden im Umland die Angst vor einem Wachstum und den damit verbundenen Kosten sowie die Angst vor einem Identitätsverlust genommen werden. Dabei spielt die Baukultur eine entscheidende Rolle. Als Bauträger, der sowohl in innerstädtischen Lagen als auch im Umland Wohnungsbauprojekte für die arbeitende Mittelschicht realisiert, plant die BHB Bauträger GmbH Bayern daher mittlerweile von Anbeginn Mobilitätskonzepte gemeinsam mit den Gemeinden. „Ein Bauträger muss sowohl klein- als auch großmaßstäblich denken, ohne ein Verkehrsmittel zu vernachlässigen – Stichwort: Barrierefreiheit. In einer modernen Quartiersentwicklung gilt es einen Mobilitätsüberdruss erst gar nicht aufkommen zu lassen, indem Wohnen, Arbeiten, Gewerbe und die richtige Infrastruktur kombiniert werden. Dafür sind zum einen kreative Konzepte notwendig, die beispielsweise Boarding Houses und Coworking-Spaces bieten, aber auch Digitalisierungsangebote wie Smart City und Ausbau von Glasfaserstrukturen“, erklärt Melanie Hammer, Geschäftsführerin der BHB Bauträger GmbH Bayern.


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