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München Weiterdenken.

Agrikultur in der Stadt.

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Bereits zum dritten Mal lud die BHB Bauträger GmbH Bayern zum BHB-Talk. Wie erfolgreich diese Reihe ist, zeigte sich am Dienstag, 13. November in der Architekturgalerie im Bunker, Blumenstraße 22 im Herzen der Münchner Altstadt.

Weit über 100 Zuhören waren gekommen, um gemeinsam das Thema Agrikultur im städtischen Raum zu beleuchten. Neben Impulsvorträgen der hochkarätigen Gäste Florian von Brunn (MdL, Stellv. Vorsitzender der Münchner SPD), Dr. Alfons Bauschmid (LHM Kommunalreferat Werkleiter Stadtgüter) und Dipl.-Ing. Florian Otto (Landschaftsarchitekt bauchplan) stellte Kerstin Hartig ein neues, besonderes Projekt der BHB vor. Den Gästen wurde im Anschluss an die Vorträge eine starke Diskussionsrunde mit weiteren Referenten geboten. Zusätzlich zu den Experten der Impulsvorträge diskutierten Heide Riecke (Stadträtin) und Melanie Hammer (Geschäftsführerin der BHB) über die Notwendigkeit städtischer Ökologie. Den Abend rundete ein gelungenes Catering rund um die Münchner Kartoffel und eine Führung von Nicola Borgmann durch die Ausstellung „Next possible city“ ab.

Im ersten Impulsvortrag stellte Florian von Brunn MdL die Bedeutung von Grün in der Stadt heraus. Städte müssten zwar nicht autark sein, die Integrierung von urbanem Gärtnern könne das Stadtleben jedoch vielfältig bereichern. Durch die Erfüllung sozialer und ökologischer Funktionen sei es möglich, einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung der Zukunft zu leisten.

Dr. Alfons Bauschmid verwies auf den Anstieg der Biodiversität im städtischen Raum und erläuterte ebenfalls die Bedeutung des Grüns für urbane Gegenden. Am Beispiel der Stadt München stellte er heraus, welch große Rolle Landwirtschaft noch heute für die Stadt habe und zeigte auf, dass bereits Projekte mit Hochbeeten auf Flachdächern in Planung seien.

Für Dipl.-Ing. Florian Otto stand die Vernetzung von Stadt und Umland im Fokus. Die Wiederentdeckung der urbanen Agrarwirtschaft und des Erntens im urbanen Umland sei wünschenswert. Als Beispiel erklärte er die Nutzung von frühen Straßenbahnen zum Transport von geernteten Nahrungsmitteln in die Stadt. Ein nachhaltiger Lebensstil sei Ziel, jedoch bedürfe er einer Veränderung im Mindset der Menschen.

Nachdem die Zuhörer diesen vielfältigen Input aufgenommen hatten, stellte Kerstin Hartig (BHB) ein neues Projekt der BHB vor, das sich dem Thema Agrikultur auf besondere Weisen verschreiben wird:

Studentisches Wohnen mit 73 Apartments und Tiefgarage wird bereits bald entwickelt. Besonders dabei: der Fokus auf urbanes Gärtnern. Dies schaffe Gemeinschaft und sei damit ein wichtiger sozialer Aspekt.

Das einzigartige Projekt der BHB wird sich unter anderem durch einen großen Garten, ein grünes Haus für Gartengeräte und Zubehör sowie eine zentral gelegene Gemeinschaftsküche mit Zugang zum Garten auszeichnen. Private Loggien mit Pflanzvorrichtungen sollen die Studenten zum Gärtnern animieren, das begrünte Dach bietet einem Imker Raum für Bienenvölker. Eine App wird zur Kommunikationsplattform für alle Bewohner sowie die verschiedenen Paten des Projektes.

Der Abend und die Begeisterung der Zuhörer zeigten deutlich: urbane Agrikultur ist mehr als nur eine theoretische Möglichkeit. Sie ist bereits heute Wunsch vieler Menschen und kann auch durch innovative Bauträger wie die BHB zur gelebten Wirklichkeit werden.


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